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Katholische Citykirche Wuppertal

Das Wort zur Woche (24. August 2014 - 21. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A)

Dr. Werner Kleine
Dr. Werner Kleine, PR

Liebe Leserinnen und Leser,

nein, es hatte keine Änderung seiner Substanz gegeben. Es war immer noch von kristalliner, mineralischer Klarheit. Es hatte sein Innerstes bewahrt auf dieser langen Reise. Äußerlich hatte es sich wohl verändert, war abgeschliffen worden von den Gewalten des Wassers, geschmirgelt von den zahlreichen großen und kleine Kollisionen auf dem Weg vom Berg ins Meer. Es hatte gelagert in den Untiefen des Flusses, war mitgerissen worden von den Fluten des Schmelzwassers, hatte in der Strömung der Flussmitte Geschwindigkeit aufgenommen, die sie an den Rand gespült wieder eingebüßt hatte. In den Zeiten niedriger Pegel hatte es sogar die Sonne gesehen. Kinder hatten aus ihm Burgen gebaut. Man konnte etwas mit ihm anfangen. Und jetzt, jetzt sank es - nicht Staub, nicht Stein - als Sediment zu Boden, um irgendwann durch die Gewalten des Erdinnern wieder emporgehoben zu werden. Vielleicht wurde aus ihm das, was es schon einmal war: ein Fels - scheinbar unerschütterlich. In seinem Innern hatte es das Wissen um seine Bestimmung aufbewahrt: Fels zu sein. Und jetzt, zermahlen zu einem Korn von  0,063 bis 2 mm Größe, war es immer noch, was es sein sollte: ein Fels. Vom Fels genommen und zum Fels bestimmt. Was war ein Fels anders als fester, gepresster Sand.

Wer je die Erhabenheit gebirgiger Felsen betrachtet hat, vermag sich kaum vorzustellen, dass die vor Augen stehende Unerschütterlichkeit vorläufig ist. Kein Fels, der nicht zu Sand werden wird. Es ist gerade die unerschütterliche Festigkeit, die ihm zum Verhängnis wird. Er kann den Gewalten, die an ihm zerren, nicht ausweichen. Wind und Wetter verändern ihn. Und doch bewahrt seine mineralogische Struktur die Festigkeit auf.

Sand zu werden ist die Bestimmung des Felsen, sein Schicksal, dem er nicht ausweichen kann. Man mag Häuser besser auf Felsen bauen, als auf Sand. Aber diese Sicherheit ist nur vorläufig. Das Innere des Felsens kann morsch sein. Risse können seine Stabilität gefährden. Eindringendes und gefrierendes Wasser wird ihn sprengen. Wer aber ein Haus auf einen Felsen baut, beschützt auch den Felsen. Fels, bedenke also, was du bist und wozu du werden wirst: Sand.

Allerdings: Aus Sand kann man feste Häuser bauen. Ihre Festigkeit verdanken sie einer Eigenschaft des Sandes, der Formbarkeit. Anders als der unbewegliche Fels, der zu Sand zermahlen wird, ist Sand geschmeidig. Seine Festigkeit verdankt er gerade seiner Flexibilität. Er kann sich veränderten Bedingungen anpassen. So bleibt er im Innern derselbe, äußerlich aber kann er auf die unterschiedlichen Entwicklungen reagieren.

Dabei macht ein Sandkorn noch kein Haus. Es braucht viele Sandkörner und Wasser und Kalk, die Sandkörner verbinden, ihre Ecken und Kanten ausnutzen, die Halten untereinander und Gelegenheit geben, sich zu verhaken, damit aus dem rohen Felsrückständen ein bewohnbares Haus wird; eine feste Burg, die Schutz und Sicherheit bietet.

Es ist die Zeit, die die Dinge verändert. Veränderung ist das Wesen der Zeit. Die lange Weile der Zeit bringt es mit sich, dass der Mensch in der kurzen Spanne seines Lebens diese Veränderungen nicht ermisst und wahrnimmt. Aber sie ist da. Das Leben ist Veränderung. Er der Tod nimmt die Zeit. Tote haben keine Zeit mehr. Was lebt, hat Zeit, verändert sich, um neues Leben zu bringen. Leben wird.

Das Sandkorn trägt, denkt man diesen Gedanken zu Ende, offenkundig die Potenz des Lebens in sich. Jeder Häuslebauer kennt das, wenn sein Haus arbeitet und sich hier und da Veränderungen in der Bausubstanz zeigen. Es sind notwendige Veränderungen, weil sich das Haus so dem immer neuen Bedingungen der Jahreszeiten und ihren Temperaturschwankungen anpasst. Der Fels hingegen wird zersplittern, zerbröseln, zur Veränderung gezwungen, gezwungen zum Leben.

Du bist Petrus - der Fels -, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen, und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen. (Matthäus 16,18)

Diese an den Apostel Simon Bar Jona gerichtete Verheißung wird im Evangelium vom 21. Sonntag im Jahreskreis des Lesejahres A verkündet. Simon Bar Jona, der - möglicherweise ob seines Aussehens immer schon den Spitznahmen Kephas, "der Fels" trug - ist ein einfacher Fischer vom See Genezareth, aber wohl Besitzer eines kleinen Fischereibetriebes, der ihm die Ernährung einer Familie gestattet. Er war es also gewohnt, Verantwortung zu tragen und Entscheidungen zu treffen. Und doch muss in ihm etwas Abenteuerlüsternes wirksam gewesen sein, etwas, das ihn bewogen haben mag, die Verantwortung für seinen Betrieb aufzugeben und hinter diesem Rabbi aus Nazareth herzulaufen. Vielleicht dachte er, es sei nur für kurze Zeit. Man bewegte sich ja anfänglich auch nur um den See Genezareth, so dass er weiter für seine Angelegenheiten sorgen konnte. Erst zum Pascha machte man sich auf den Weg nach Jerusalem, wie es viele Juden taten.

Simon Bar Jona hatte sich diesem Rabbi aus Nazareth angeschlossen. Er hat seine Worte gehört und seine Taten gesehen. Er scheint immer mehr von ihm angezogen worden zu sein. Schließlich befindet er sich mit anderen im engeren Zirkel um diesen Jesus aus Nazareth.

Es muss eine eigenartige Gruppe gewesen sein, ein bunter Haufen, von dem nicht unbedingt alle friedliebend war. Auch Simon Bar Jona war es gewohnt, ein Schwert zu tragen. Als Geschäftsmann weiß man ja nie. Fliehen ist besser als kämpfen, das Leben lieber als der Tod. Tote können keine Familie ernähren. Aber zur Not muss man sich zu verteidigen wissen.

Die Begeisterung in Galiläa um Jesus von Nazareth muss groß gewesen sein. Er erzählte neu von Gott, von diesem Felsen Israels. Er stellte die unerschütterlich brutale Festigkeit der traditionellen Interpretation der Thora in Frage, einer Interpretation, die nicht dem Menschen und dem Leben diente, einer zeitlosen Interpretation. Wer war dieser Jesus aus Nazareth?

Für wen halten die Leute den Menschensohn? (Matthäus 16,13)

Wer so redet und handelt, schürt Gerüchte. Wer so redet und handelt, wird sich selbst fragen, wer er ist. Die tiefergehende Frage Jesu verwundert deshalb nicht:

Ihr aber, für wen haltet ihr mich? (Matthäus 16,15)

Was die Leute reden und denken, ist irrelevant. Was die denken, die einem am nächsten stehen, ist von Bedeutung. Die - vielleicht etwas vorlaute - Antwort des Petrus folgt auf dem Fuß:

Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes! (Matthäus 16,16)

Man kann diesen Satz auf vielerlei Weise lesen: Als Beschwichtigung, als scherzhafte Bemerkung unter Kumpeln, aber auch als Bekenntnis oder Erkenntnis.

Ob der Fischer vom See Genezareth zu so einer tiefgreifenden Erkenntnis fähig war? Jesus scheint da seine Zweifel zu haben:

Nicht Fleisch und Blut haben dir das offenbart, sondern mein Vater im Himmel. (Matthäus 16,17)

Jesus erkennt in der Bemerkung des Petrus eine Verheißung. Vielleicht erkennt der Mensch Jesus hier zum ersten Mal seine göttliche Bestimmung. Petrus öffnet ihm die Augen: Er ist mehr als ein Rabbi. Wer so redet, wer so in der Lage ist, die Stimmung, die in der Luft liegt, zu erkennen und zu benennen, der hat Führungsqualitäten. Simon Bar Jona, der Betreiber eines Fischereibetriebes aus Kafarnaum, handelte, wie er immer handelte, wenn er erkennen musste, wo die Fischschwärme waren, wenn er den Fang gewinnbringend verkaufen und auch wenn er Krisen bewältigen musste. Er war offenkundig ein Mann der Intuition, die ihn reden, kämpfen, aber auch laufen machte.

Solche Leute suchte Jesus. Leute, die nicht faseln und zerreden, sondern sagen, was sie denken; handfeste Leute, für die ein Wort noch ein Wort ist; Leute, die zu ihren Fehlern stehen und daraus lernen. Auf solche Leute kann man bauen. Wenn es sein muss, auch eine Kirche.

Der Fels ist noch nicht das Haus. Petrus ist nicht der Kirche. Auf Leute wie ihn baut man die Kirche, besser noch: Aus Leuten wie ihm. So heißt es im 1. Petrusbrief:

Lasst euch als lebendige Steine zu einem geistigen Haus aufbauen, zu einer heiligen Priesterschaft, um durch Jesus Christus geistige Opfer darzubringen, die Gott gefallen. (1. Petrusbrief 2,5)

Um das Haus zu bauen, braucht es zermahlenen Felsen. Die Kirche besteht aus Sand, lebendigen Sand, der den Felsen unter ihm vor dem Zerfall beschützt.

Felsen können erschlagen, man kann von ihnen stürzen oder an ihnen zerschellen. In einem Haus aus Sand aber kann man wohnen. Es ist längst Zeit, ein Haus zu bauen, denn der Fels hat wieder Risse bekommen.

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Woche,
Ihr Dr. Werner Kleine, PR
Katholische Citykirche Wuppertal

Alle "Wochenworte" finden Sie in unserem Weblog "Kath 2:30":
"Wort zur Woche" auf Kath 2:30

Sabine Schmidt bezieht beim Laurentiusempfang des Wuppertaler Katholikenrates klare Stellung


Klare Kante zeigte Sabine Schmidt, die Vorsitzende des Wuppertaler Katholikenrates beim diesjährigen Laurentiusempfang.

Am Freitag, dem 22. August 2014, fand der traditionelle Laurentiusempfang des Wuppertaler Katholikenrates statt. Anlass ist der Gedenktag des Hl. Laurentius am 10. August. Der Hl. Laurentius ist Stadtpatron Wuppertals und der ehemals selbstständigen Stadt Elberfelds. Bis heute ist er im Wappen der Stadt Wuppertal präsent: der Bergische Löwe hält ein Rost in der Hand - das Insignium des Hl. Laurentius, der 258 n. Chr. auf einem glühenden Rost hingerichtet wurde.

Bei ihrer Begrüßungsrede ging Sabine Schmdit, die Vorsitzende des Wuppertaler Katholikenrates, auch auf verschiedene aktuelle Themen ein. Mit Blick auf die zahlreichen Konfliktherde in der Welt, insbesondrere im Nordirak stellt sie etwa fest:

"Die Entscheidung unserer Bundesregierung, auch Waffen an die Kurden zu liefern, nehme ich mit viel Bauchschmerzen zur Kenntis. Meine persönliche Meinung ist, dass es keinen Grund für ein militärisches Eingreifen geben kann. Nicht aus ökonomischer Sicht und erst recht nicht aus religiöser! Nicht in Syrien, nicht im Irak, nicht in Israel und im Gaza-Streifen."

Sabine Schmidt nahm auch zu aktuellen Wuppertaler Problemen Stellung - etwa zu dem Investorenkubus, der im Zusammenhang mit dem Umbau am Döppersberg entstehen soll:

"Wann immer über Upcycling Mode und faire Rohstoffe diskutiert wird, wird auch die augenblickliche Situation im Handel besprochen. Die Schwierigkeit der Zertifizierung von würdigem Lohn und guten Arbeitsbedingungen sowie die bekannten ‚schwarze Schafe‘ wie Kik und Primark. Letzteres Unternehmen soll der sogenannte Ankermieter im Investorenkubus am neuen Döppersberg werden. (…) Primark ist nicht das einzige Unternehmen, das aus Fabriken Produkte bezieht, in denen die Menschenrechte bei der Arbeit und elementare Sozial- und Arbeitsstandards im Argen sind. Wir Wuppertalerinnen und Wuppertaler bekommen endlich ein neues Stadttor am Bahnhof. Der Investorenkubus soll einer Garnrolle gleichen und an die Historie des Ortes erinnern. Als einer der ersten Städte der Frühindustrialisierung, Geburtsorts Friedrich Engels und wichtiger Wirkungsstätte des Seligen Adolf Kolpings kennen wir den Wert der Arbeit und die Bedingungen, die die Textilindustrie mit sich bringt. Auch heute ist es viel Handarbeit. Mit diesen Preisen nehmen wir der Arbeit ihren Wert und die Würde der Näherinnen und Näher."

Sabine Schmidt machte in ihrer Rede Ernst mit dem Auftrag des Katholikenrates: Sie mischt sich ein in die gesellschaftlichen Diskussionen. Davon erhoffen sich nicht nur die Wuppertaler Katholikinnen und Katholiken mehr. Und vor allem erhoffen sie sich, dass auch Taten folgen. Schließlich bestehen gute Beziehungen in den Rat der Stadt Wuppertal, die es bei den anstehenden Entscheidungen zu nutzen gilt.

Kl

Neues Kath 2:30-Video: Episode 33 - Heiliges Land


Israel ist ein Land, das den drei abrahamitischen Religionen heilig ist. Juden, Christen und Muslime verbinden mit diesem Land nicht nur die Orte ihrer heiligen Geschichten; für Juden und Muslime ist Israel auch ein Land der Verheißungen. Dabei ist die Geschichte Palästinas und Israels von alters her immer auch von Konflikten geprägt, die bis in unsere Zeit reichen.
In einem via Skype geführten Gespräch erörtern der in Jerusalem lebende und arbeitende Alttestamentler Till Magnus Steiner und der Wuppertaler Neutestamentler Dr. Werner Kleine die theologischen Dimensionen, die auch heute noch im Hintergrund der Ereignisse in Palästina und Israel stehen. Es sind die alten, biblischen Fragen um den Tempel in Jerusalem, die Hoffnung auf den Messias aber auch die Frage, was überhaupt „heiliges Land“ bedeutet, die immer noch aktuell sind. Es wird deutlich: Israel trägt eine Verheißung in sich, eine Verheißung des Friedens für alle Völker.

Zum Video

Trotz B7-Sperrung: Wir sind gut zu erreichen


Das Büro der Katholischen Citykirche Wuppertal befindet sich am Laurentiusplatz. Trotz der durch den Umbau am Döppersberg bedingten Sperrung der B7 bleiben wir gut erreichbar. Unter diesem Link können Sie sich über die aktuelle Verkehrssituation rund um den Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld informieren:

Aktuelle Verkehrslage rund um den Laurentiusplatz (google-Maps)

Auf den Spuren der Bibel


Die Kath. Citykirche Wuppertal lädt zusammen mit der erzb. Bibelschule Köln zu einem Bibeltag im Wuppertaler Zoo ein. (Foto: Werner Kleine)

"Tag der Schöpfung" - ein Bibelspaziergang durch den Wuppertaler Zoo

Das Wort Gottes ist Wort des Lebens. Gott ruft durch sein Wort die Schöpfung in das Dasein. Das ist Grund genug, am jährlichen Tag der Schöpfung auch das Wort Gottes in besonderer Weise zu betrachten. In den letzten Jahren fand anlässlich des Schöpfungstages am 1. September eine Wanderung mit der Bibel durch den Königsforst statt. In diesem Jahr stehen die Mitgeschöpfe des Menschen im Mittelpunkt. Bei einem gemeinsamen Spaziergang durch den Wuppertaler Zoo, der mit seiner Parkanlage nicht nur zu den ältesten, sondern auch schönsten Zoos gehört, werden verschiedene Bibelstellen betrachtet, die gerade die Tiere als Teil der Schöpfung sehen. Der an die Menschen gerichtete Schöpfungsauftrag umfasst gerade auch die Verantwortung für seine Mitgeschöpfe. So erscheinen alt- und neutestamentliche Texte nicht nur in einem besonderen Licht; es wird auch deutlich, welchen Reichtum das Wort Gottes für das Leben selbst hat.

Dazu laden ein die Erzbischöfliche Bibel- und Liturgieschule und die Katholische Citykirche Wuppertal.

Referent: Dr. Werner Kleine

Sonntag, der 7. September 2014
Ort und Treffpunkt    14 Uhr, Zoologischer Garten der Stadt Wuppertal, Haupteingang, Hubertusallee 30, 42117 Wuppertal
14.00 - 17.00 Uhr

Erwachsene 7 Euro, Kinder 3 Euro (bezuschusste Preise)
Die Gebühr wird vor Ort in bar eingesammelt und wird ausnahmslos für den Eintritt in den Zoo verwendet. Bitte halten Sie Kleingeld bereit!

Anmeldung:
Erzbischöfliche Bibel- und Liturgieschule
Marzellenstraße 26, 50668 Köln
0221-1642-7000 oder E-Mail an sigrid.klawitter@erzbistum-koeln.de

Anmeldeschluss: 27. August 2014

Katholische Citykirche vor Ort


Citykirche Wuppertal vor Ort

Am Mittwoch, dem 27. August 2014 ist die Katholische Citykirche vor Ort. Entsprechendes Wetter vorausgesetzt wird der Stand der Katholischen Citykirche Wuppertal voraussichtlich in der Zeit von 11.00-15.00 Uhr auf dem Alten Markt in Wuppertal-Barmen zu finden sein.

Dem Hl. Judas Thaddäus zur Ehre • Wallfahrt zum Patron der Hoffnunslosen am 28.8.2014


Der Hl. Judas Thaddäus wird an jedem 28. eines Monats in St. Marien in Wuppertal-Elberfeld geehrt.

Der Hl. Judas Thaddäus gehört zu den fast vergessenen Aposteln. Er ist der Patron der Hoffnungslosen und Vergessenen. Sein Gedenktag ist der 28. Oktober.

Ihm zu Ehren versammeln sich schon seit langem in Mexiko-Stadt viele, die am Rande der Gesellschaft stehen oder hoffnunglos sind, an jedem 28. eines Monats, um ihn als starken Fürsprecher anzurufen. Zusammen mit dem Sozialdienst kath. Frauen (SkF) e.V. Wuppertal, dem Caritasverband Wuppertal/Solingen, der Notfallseelsorge Wuppertal und der Seelsorge für Obdachlose, Prostituierte und Drogenabhänge lädt die Katholische Citykirche Wuppertal alle, die hoffnungslos sind oder am Rand der Gesellschaft stehen an jedem 28. Tag eines Monats nach St. Marien in Wuppertal-Elberfeld (Wortmannstr./Ecke Hardtstr.) von 12-14 Uhr ein, um den Hl. Judas Thaddäus um Beistand und Fürsprache zu bitten. Neben einem kurzen Gottesdienst and der Judas-Thaddhäus-Statue (13 Uhr) gibt es auch Gelegenheit, bei einem Mittagessen ins Gespräch zu kommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Jede und jeder ist willkommen!

Die nächste Wallfahrt findet am Donnerstag, dem 28. August 2014 von 12-14 Uhr in St. Marien (Wortmannstr. 2 in Wuppertal-Elberfeld) statt. Um 13 Uhr wird bei der Judas-Thaddäus-Statue eine Kurzandacht gehalten.

Das Projekt wird von der Metzgerei Kaufmann unterstützt.

Mystagogische Kirchenführungen in Wuppertal


Mystagogische Kirchenführung in Wuppertal (Foto: Christoph Schönbach)

Die nächste Kirchenführung der besonderen Art (mystagogische Kirchenführung) findet am Donnerstag, dem 28. August 2014 um 19.00 Uhr in St. Laurentius (am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld) statt.

Im Unterschied zu herkömmlichen Kirchenführungen, die eher kunst- oder architekturgeschichtlich orientiert sind, möchte die mystagogische Kirchenführung den Kirchenraum als Kultraum erschließen. Kirchen sind nicht bloß Versammlungsstätten, sie sind auch Stein gewordene Glaubenszeugnisse ihrer Zeit. Das Entdecken dieser spirituellen und mystischen Dimension des Raumes und seiner „kultischen Funktion“ steht im Mittelpunkt der mystagogischen Kirchenführung. Dabei werden vor allem zentrale Orte der katholischen Liturgie (Eingang, Taufbecken, Ambo, Altar, Tabernakel) aufgesucht und und in ihrer rituellen Bedeutung erschlossen. Die mystagogische Kirchenführung wird dabei selbst gewissermaßen zu einer Liturgie. Zur mystagogischen Kirchenführung gehören daher auch kleine, von den Teilnehmern selbst vollzogene Riten wie etwa eine Weihrauchspende oder das Schmecken von Manna.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Kirchenführung dauert etwa 60 Minuten.

Weitere Informationen unter www.mystagogische-kirchenfuehrung.de.

Choralcanto aus Neuss singt in St. Joseph (Ronsdorf) • 28.8.2014, 19.30 Uhr


Dialog für Kirchenkritiker und Zweifler • 28.8.2014


Die KGI-Fides-Stelle Wuppertal lädt am Donnerstag, dem 28. August 2014 um 14.00 Uhr wieder zum Dialog für Kirchenkritiker und Zweifler in das Katholische Stadthaus (Laurentiusstr. 7 in Wuppertal-Elberfeld, 1. Etage) ein.

ansprechBAR - die offene Sprechstunde der Katholischen Citykirche Wuppertal • 3.9.2014 • Cafe Engel


Die nächste offene Sprechstunde der Katholischen Citykirche Wuppertal findet am Mittwoch, dem 3. September 2014, von 13.00-14.00 Uhr Uhr im Café Engel (Friedrich-Ebert-Str. 13 in Wuppertal-Elberfeld) statt. Als Mitarbeiter der Katholischen Citykirche Wuppertal steht dann Pastoralreferent Dr. Werner Kleine zum Gespräch über Gott und die Welt, aber auch für kritische Fragen zur Verfügung.

Glaubensforum St. Laurentius • 3.9.2014, 20 Uhr • Die 10 Gebote


Trauergottesdienst für Sternenkinder


Zweimal im Jahr organisieren die St. Anna-Klinik, das Bethesda Krankenhaus und die Rot-Kreuz-Schwestern gemeinsam eine Bestattung verstorben geborener Kinder. In einer würdevollen Zeremonie ist dann Gelegenheit für Eltern und Geschwister Abschied zu nehmen. Der Gottesdienst für die verstorbenen Babys findet am Freitag, dem 5. September 2014 um 13 Uhr auf dem Friedhof an der Schützenstraße statt.

Chorwoche in St. Laurentius (Wuppertal-Elberfeld)


Vom 8. September bis zum 14. September 2014 findet an der Basilika St. Laurentius Wuppertal eine Chorwoche für alle Interessierten und Singbegeisterten statt.
Geprobt wird an fünf Abenden – von Montag bis Freitag, jeweils zwischen 19.30 Uhr und 21.30 Uhr – im Breuersaal (Auer Schulstraße 5) die Messe solennelle op. 16 für zwei Orgeln und vierstimmig gemischten Chor von Louis Vierne. Zum Abschluss werden die erarbeiteten Messteile am Sonntag, dem 14.9. im Gottesdienst um 11.30 Uhr in der Basilika St. Laurentius aufgeführt. Gesamtleitung: Kantor Tobias Brändle, Korrepetition und Stimmproben: Patrick Kampf.
Anmeldungen werden ab sofort gerne entgegengenommen im Pfarrbüro St. Laurentius (0202371330) oder im Internet unter bit.ly/chorwoche14.

Neue Kurse für erwachsene Tauf- und Firmbewerber


KGI Fides-Stelle Wuppertal

Die KGI Fides-Stelle Wuppertal (kath. Wiedereintrittsstelle) bereitet unter anderem Erwachsene, die getauft oder gefirmt werden möchten, auf den Empfang dieser Sakramente vor.

Der Firmkurs für Erwachsene beginnt am Mittwoch, dem 27. August 2014 um 19.30 Uhr im Kath. Stadthaus (Laurentiusstr. 7 in Wuppertal-Elberfeld, 1. Etage). Weitere Termine finden Sie hier. Die Erwachsenenfirmung für das gesamte Erz-bistum Köln findet in diesem Jahr am Samstag, dem 29. November 2014 um 18 Uhr in St. Maximilian in Düsseldorf statt. Die Firmung wird der Kölner Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp spenden.

Außerdem können sich erwachsene Taufbewerber zur Vorbereitung auf die Taufe am Osterfest 2015 anmelden. Weitere Einzelheiten finden Sie hier.

Erwachsene, die an einer Tauf- bzw. Firmvorbereitung interessiert sind, können sich ab sofort bei Pastoralreferent Dr. Werner Kleine (KGI Fides-Stelle Wuppertal – Tel.: 0202-42969674 – Mail: werner.kleine@kgi-wuppertal.de) melden. In einem ersten Gespräch werden dann weitere Einzelheiten geklärt.

Weitere Informationen unter www.kgi-wuppertal.de.

Mi, 26. März 2025 - Di, 08. April 2025

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In die Zukunft hinein

Jede wahrhaft im Glauben gesetzte Tat wirkt jetzt und hier nicht nur Gegenwärtiges, sondern Zukünftiges, indem sie aufs wirksamste und unfehlbarste die Struktur des Kommenden bestimmt und verwandelt. Die Anregung, dass Kirche und Christen mehr für die kommenden Geschlechter beten müssten (Gebet ist Tat), ist deshalb richtig. Durch Jesu Leben ist die Kirche und alles innerhalb der Kirche gelebte Leben möglich geworden; es ist potentiell darin erhalten und als echt zukünftiges verbürgt. So schafft jede sich erfüllende christliche Sendung die Grundlage neuer Sendungen. Entzieht sich ein Christ der Aufgabe, an dieser bestimmten Stelle sich „als lebendiger Baustein in den geistigen Tempel“ einfügen zu lassen (1 Petr 2,5), dann verändert er in abträglichem Sinne die Sendung all derer, die sich über ihm, auf der Grundlage seiner vollzogenen Sendung, höher oben einfügen lassen sollten.
(H. U. von Balthasar)

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