Das Wort zur Woche (25. September 2016 - 26. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C)

Dr. Werner Kleine
Dr. Werner Kleine, PR

Ewigzeit

Liebe Leserinnen und Leser,

Zeit ist ein Phänomen des Lebens. Tote haben keine Zeit mehr. Sie brauchen keine Zeit mehr. Lebende hingegen unterliegen dem Paradox der Zeit, jenem Phänomen, das aus der unendlichen Fülle der Möglichkeiten doch nur je eine realisiert werden kann. Es ist der Schein, den Eltern manchmal ihren Schützlingen motivierend mit auf dem Weg geben, dass einem alle Möglichkeiten offen stünden, wenn man sich denn nur genügen anstrengen würde. Tatsächlich aber kann immer nur eine Möglichkeit Wirklichkeit werden. Die Entscheidung für diese Möglichkeit ist so irreversibel wie das Leben selbst. Sie ist getroffen und determiniert von nun an alle anderen Lebensentscheidungen und –varianten. Selbst wenn sich die zuerst ergriffene Variante als falsch herausstellt und selbst wenn ein Mensch den Mut besitzt, diese Sackgasse seines Lebens durch Umkehr zu verlassen – die ursprünglich getroffene Entscheidung ist geschehen und zum Fakt geworden. Und so begrenzt der Mensch in jeder Sekunde seines Lebens die unendliche Fülle der Möglichkeiten auf immer nur eine tatsächlich vollzogene, der er in seinem Leben im Gelingen wie im Nichtgelingen, im Guten wie im Schlechten Gestalt gibt.

Wahrlich: Die Zeit birgt in sich das Geheimnis des Lebens. Zeit ist Werden und Vergehen, Erstehen und Untergehen. Erst im Tod kommt die Zeit zu sich selbst, wird erfüllt in die Zeitlosigkeit hinein, in jene letzte Unumkehrbarkeit des Lebens, wenn alle Entscheidungen getroffen sind. Es ist jene Zeitlosigkeit, die die Zeit umfängt, in sich aufnimmt, erfüllt. Alles Seiende kommt letztlich aus der Zeitlosigkeit, nimmt Zeitgestalt an, wird, vergeht und übergibt sich wieder der Zeitlosigkeit. Niemand hat den Anfang gesehen, keiner wird das Ende schauen. Die Zeit ist ein vergängliches Phänomen.

Für den Menschen erscheint die Zeit selbst als Kontinuum. Sein Bewusstsein ist zeitbesessen. Er wird hineingeboren in eine zeitliche Realität, die vor ihm beginnt; und er schafft durch seine zeitliche Existenz Realitäten, die die ungefragten Voraussetzungen für später Geborene schaffen. Die Freiheit der zeitlichen Existenz wird auf diese Weise merkwürdig paradox determiniert. Des Menschen Freiheit ist nicht absolut, sondern zeitgebunden.

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ansprechBAR - die offene Sprechstunde der Katholischen Citykirche Wuppertal • 5.10.2016 • Kaffee Engel

Die nächste offene Sprechstunde der Katholischen Citykirche Wuppertal findet am Mittwoch, dem 5. Oktober 2016, von 13.00-14.00 Uhr Uhr im Kaffee Engel (Friedrich-Ebert-Str. 13 in Wuppertal-Elberfeld) statt. Als Mitarbeiter der Katholischen Citykirche Wuppertal steht dann Pastoralreferent Dr. Werner Kleine zum Gespräch über Gott und die Welt, aber auch für kritische Fragen zur Verfügung.

Gott schweigt nicht! oder: Wider die Vergottung der Stille • Live-Diskussion zur Bibel • Dei Verbum direkt

Bibeldiskussion zwischen Wuppertal und Jerusalem: Dr. Werner Kleine im Gespräch mit Dr. Till Magnus Steiner (Screenshot: W. Kleine)

Seit März 2015 betreibt die Katholische Citykirche Wuppertal den biblischen Weblog "Dei Verbum" (www.dei-verbum.de). In wöchentlichen Beiträgen zeigen der in Jerusalem lebende Alttestamentler Dr. Till Magnus Steiner und der Wuppertaler Neutestamentler Dr. Werner Kleine, dass die Bibel auch für heutige Fragen in Kirche und Gesellschaft relevant ist.

Begleitend zum Weblog gibt es regelmäßig Live-Diskussionen (Dei Verbum direkt). Das nächste offene Gespräch findet am Mittwoch, dem 5. Oktober 2016 um 19.00 Uhr im Berliner Plätzchen (Berliner Str. 173/Ecke Langobardenstr. in Wuppertal-Oberbarmen) statt. Dr. Werner Kleine wird dann mit Dr. Till Magnus Steiner, der per Video aus Jerusalem zugeschaltet wird, über anhand verschiedener biblischer Texte aus dem Alten und Neuen Testament der Frage nachgehen, wie Gott sich in der Welt kundtut. Dabei wird nicht nur deutlich werden, dass der Gott der Bibel laut und unüberhörbar spricht. Auch der Ansatz, dass man still sein müsse, um Gott zu hören, wird aus dieser Perspektive kritisch beleuchtet. Es wird deutlich werden, dass die, die sich auf den Gott der Bibel berufen, keine Leisetreter sein dürfen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind zur aktiven Teilnahme an der Diskussion eingeladen.

Feierabend.Konzert in der Kirche St. Suitbertus

Am Mittwoch, 5. Oktober 2016, spielt an der Orgel von St. Suitbertus (Chlodwigstr. in Wuppertal-Elberfeld) der junge Organist Dominik Giesen, Kirchenmusikstudent an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln. Das Orgelkonzert steht unter dem Thema „Johann Sebastian Bach und seine Verehrer“. Es werden Werke von Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Sigfrid Karg-Eiert und Marcel Dupré zu hören sein.

Die Feierabend.Konzerte in St. Suitbertus findet jeweils am ersten Mittwoch eines Monats um 19.30 Uhr statt. Sie verstehen sich als Benefizveranstaltungen für die Neuanschaffung einer gebrauchten Orgel für diese Kirche. So verzichten alle Interpreten auf ein Honorar, damit die Kollekte, die jeweils am Ende der Konzerte gehalten wird, in vollem Umfang der Projektfinanzierung zu Gute kommt.

Sprechstunde für wiederverheiratet Geschiedene

Die KGI Fides-Stelle Wuppertal (Kath. Wiedereintrittstelle) lädt zu einer Sprechstunde für wiederverheiratet Geschiedene ein. Die Sprechstunde findet am Donnerstag, dem 6. Oktober 2016 um 14.30 Uhr im Katholischen Stadthaus (Laurentiusstr. 7, 42103 Wuppertal-Elberfeld, 1. Etage) statt.

In der Sprechstunde steht Pastoralreferent Dr. Werner Kleine (Referent in der KGI Fides-Stelle Wuppertal) als Gesprächspartner zur Verfügung. Er ist während der Sprechstunde auch telefonisch unter 0202-42969675 zu erreichen.

Gedenkgottesdienst für Verstorbene

Am Donnerstag, dem 06. Oktober 2016, laden die Seelsorger des Petrus-Krankenhauses zu einem Gedenkgottesdienst für die dort Verstorbenen ein. Eingeladen sind Angehörige und Freunde, die den Verstorbenen nahe standen. Der Gottesdienst beginnt um 18.00 Uhr in der Kapelle des Petrus-Krankenhauses (Carnaper Straße 48, Wuppertal-Barmen) in der 4. Etage. Anschließend besteht die Möglichkeit, den Abend gemeinsam mit den Seelsorgern ausklingen zu lassen.

Online-Magazin für Flüchtlinge in Wuppertal

Das Team von "Radio Refugee Wuppertal" (Foto: Radio Wuppertal)

Radio Wuppertal 107,4 startet „Refugee FM in drei Sprachen"

Themen, Nachrichten und Service eigens für Flüchtlinge, die in Wuppertal leben: Dieses neue Angebot hat der Lokalsender Radio Wuppertal 107.4 heute gestartet. Unter dem Titel „Refugee FM“ wird das Magazin jeden zweiten Donnerstag online gestellt. Es gibt drei Versionen – Deutsch, Englisch und Arabisch. „Wir wollen als

Lokalradio Dienstleister sein für alle Menschen hier in Wuppertal,“ sagt Chefredakteur Georg Rose. „Unsere neuen Nachbarn sprechen aber oft kein Deutsch – oder zumindest noch nicht sehr gut. Mit den Angeboten auf Englisch und Arabisch erreichen wir aber nahezu alle.“

Für das Projekt hat Radio Wuppertal 107.4 zwei neue Mitarbeiter engagiert: Delchad Heji (24) und Ahmad Idriss (24) sind beide vor dem Bürgerkrieg in Syrien nach Deutschland geflohen. Beide haben bereits in ihrer Heimat erste journalistische Erfahrungen gesammelt und leben nun seit einiger Zeit in Wuppertal. Sie wissen genau, worüber Flüchtlinge reden und welche Informationen für sie wichtig sind.

In der ersten Ausgabe geht es um kostenlose Sportangebote, mit deren Hilfe sich Flüchtlinge leichter in Wuppertal integrieren können. Es geht aber auch um dubiose Methoden, mit denen Flüchtlinge hier abgezockt werden. Und es gibt Tipps, mit welchen Mobilfunktarifen Flüchtlinge am besten beraten sind, um günstig in ihre jeweiligen Heimatländer telefonieren zu können.

Radio Wuppertal 107.4 ist bundesweit das erste Lokalradio, das einen solchen Service anbietet. „Refugee FM“ wird jeden zweiten Donnerstag auf www.radiowuppertal.de abrufbar sein. Den direkten Link, um die Sendung anzuhören, finden Sie hier: www.radiowuppertal.de/aktuell/info/infos_3249.html

Behindertengerechte Einrichtungen in den katholischen Kirchen in Wuppertal

Vielfach wurden wir nach einer Übersicht über behindertengerechte Einrichtungen in den katholischen Kirchen Wuppertals gefragt. Wir freuen uns, eine solche Übersicht veröffentlichen zu können. Die Übersicht enthält Angaben über Induktionsschleifen für Schwerhörige oder Hörgeschädigte sowie die Möglichkeit barrierefreier Zugänge und deren Erreichbarkeit. Die Übersicht kann als pdf-Datei heruntergeladen werden und wird regelmäßig aktualisiert.

 Übersicht über die behindertengerechten Einrichtungen katholischer Kirchen in Wuppertal

Kirche im Radio

Die katholische und evangelische Kirche in Wuppertal gestaltet seit dem 2. Oktober 2011 jeweils am 1. Sonntag im Monat zwischen 8.00 und 9.00 Uhr das Sendeformat "Himmel und Erde lokal". Die nächste Sendung wird am Sonntag, dem 2. Oktober 2016 über die in Wuppertal empfangbare Frequenz von Radio Wuppertal (UKW 107,4 MHz - Kabel 105,55 MHz) ausgestrahlt.

Wer die Ausstrahlung der Sendung verpasst hat, kann sich die Beiträge der Sendung wenige Tage später auf der im Soundcloud-Account der Katholischen Citykirche Wuppertal (oder hier auf der Homepage) noch einmal anhören.

Neben der "großen" Kirchensendung im lokalen Radio werden außerdem jeden Sonntag die kirchlichen Regionalnachrichten um 8.30 Uhr gesendet - wie immer mit akutellen Informationen und Nachrichten aus der evangelischen und katholischen Kirche in Wuppertal.

Homepage von "Himmel und Erde lokal"

Webcam der Katholischen Citykirche Wuppertal - Blick auf die Basilika St. Laurentius am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld

Kunstauktion der Stiftung Seelsorge

Die in Wuppertal ansässige "Stiftung Seelsorge" lädt wieder zu jährlichen Kunstauktion ein, die am Montag, dem 14. November 2016 um 18.00 Uhr im Kundenforum der Stadtsparkasse Wuppertal am Islandufer in Wuppertal-Elberfeld stattfinden wird.

Bereits vom 10. November 2016 an können die zum Aufruf kommenden Bilder im Kundenforum zu den üblichen Öffnungszeiten angeschaut werden. Bieterkarten sind durch Zahlung von 10€ bereits im Vorfeld zu erwerben. Entsprechende Wünsche können bis spätestens 12. November 2016 per Mail an mail@stiftung-seelsorge.de gerichtet werden. Weitere Bieterkarten können am Abend der Versteigerung gegen Barzahlung erworben werden.

Zwei Professoren der Kunsthochschulen haben zugesagt, dass sie vor Beginn der eigentlichen Auktion einen lebendigen Diskurs über das Sammeln von Kunst führen werden: Prof. Annette Krisper-Beslic von der Kunsthochschule Halle, Burg Giebichenstein und Prof. Udo Dziersk von der Kunsthochschule Düsseldorf. Das Gespräch wird Frau Patrizia Cippa, Mitglied im Kuratorium der Stiftung Seelsorge, moderieren.

Die Stiftung Seelsorge wird in diesem Jahr den Erlös aus der Auktion zur Unterstützung der syrischen Christen verwenden, die in der Kirche St. Petrus, Blombacher Bach, in Laaken ihr neues geistliches Zentrum einrichten wollen. „Heimat geben“ ist also das Ziel Ihres Engagements für eine gute Sache. Sie machen sich eine Freude mit einem neuen Bild in Ihrem Zuhause und Sie helfen unseren „Neuen Nachbarn“.

 Einladungsschreibung zur Kunstauktion von Pfr. Michael Grütering (Vors. der Stiftung Seelsorge)

Weitere Informationen zur Stiftung Seelsorge: www.stiftung-seelsorge.de

Über die Entstehung der Gemeinde syrischer Christen in St. Petrus informiert der Weblog www.der-oelbaum.de.

Tiersegnung • 4.10.2016 (Hl. Franz von Assisi) • 17 Uhr • Laurentiusplatz

Stammtischgericht

Von der Notwendigkeit einer echten Rückbesinnung auf die christlichen Wurzeln

Die Berufung auf die christliche Tradition verträgt keine Lippenbekenntnisse, wenn sie nicht durch eine entsprechende Haltung gedeckt ist. Manch ein Stammtisch wird für die zum Gericht, die nur die gerade populären Parolen nachplappern. Die Chance der Stammtische aber liegt darin, auch schwierige, aber notwendige Entscheidungen populär zu machen. Selbst das Fähnchen im Wind braucht schließlich einen stabilen Fahnenmast.

Zum Beitrag von Dr. Werner Kleine

Zur Soundcloud-Playlist mit allen Dei-Verbum-Beiträgen

Mitmachkonzert zum Advent • St. Raphael (Wuppertal-Langerfeld)

In St. Raphael in Wuppertal-Langerfeld wird das erste Wuppertaler Adventsmitmachkonzert stattfinden (Foto: Atamari - CC BY-SA 3.0)

Am Sonntag, dem 4. Dezember 2016 wird in St. Raphael in Wuppertal-Langerfeld das erste Wuppertaler Adventsmitmachkonzert stattfinden.

Der zeitliche Rahmen sieht wie folgt aus:
13.45 Uhr Einlass und Platzbelegung
14.30 Uhr gemeinsame Probe
15.15 Uhr - ca. 16.00 Uhr Konzert

Mitmachen können nach vorheriger Anmeldung alle, die ein Instrument spielen, oder als Sänger fungieren. Die Noten für die jeweiligen Instrumente und mp3-Dateien können ab ca. Mitte Oktober aus dem Internet heruntergeladen werden.

Das ganze Konzert wird kostenlos sein. Für Kinder und Jugendliche ist es die Chance, mit ihrem Instrument aufzutreten. Die Initiatorin Ursula Tigges möchte den Wuppertalern einen besinnlichen Nachmittag im Advent bescheren, bei dem sie selbst aktiv mitwirken können - vielleicht der Beginn einer neuen Tradition im Wuppertal Osten.

Neue Kurse für erwachsene Firm- und Taufbewerber

KGI Fides-Stelle Wuppertal

Die KGI Fides-Stelle Wuppertal (kath. Wiedereintrittsstelle) bereitet unter anderem Erwachsene, die getauft oder gefirmt werden möchten, auf den Empfang dieser Sakramente vor.

Der nächste Firmkurs für Erwachsene beginnt am Mittwoch, dem 19. Oktober 2016 um 19.00 Uhr im Kath. Stadthaus (Laurentiusstr. 7 in Wuppertal-Elberfeld, 1. Etage). Weitere Termine finden Sie hier. Die Erwachsenenfirmung für das gesamte Erzbistum Köln findet in diesem Jahr am Sonntag, dem 18. Dezember 2016 um 12 Uhr im St. Maximilian in Düsseldorf statt.

Erwachsene, die an der Firmvorbereitung interessiert sind, können sich ab sofort bei Pastoralreferent Dr. Werner Kleine (KGI Fides-Stelle Wuppertal – Tel.: 0202-42969674 – Mail: werner.kleine@kgi-wuppertal.de) melden. 

Auch Erwachsene, die getauft werden möchten, erhalten unter der genannten Adresse weitere Informationen.

Weitere Informationen unter www.kgi-wuppertal.de.

Fest der Ehejubilare

Das Referat für Ehepastoral in den Stadtdekanaten Wuppertal, Remscheid und Solingen lädt Hochzeitspaare aus dem Bergischen Städtedreieck und dem Kreis Mettmann ein, die im Jahr 2016 ein runde Jubiläum feiern. Der festliche Nachmittag beginnt am Sonntag, dem 23. Oktober 2016 um 15 Uhr im Katholischen Stadthaus (Laurentiusstr. 7, Wuppertal-Elberfeld) mit Kaffee und Kultur. Ein festlicher Gottesdienst in der Basilika St. Laurentius mit Segnung der Jubelpaare durch Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp wird der Höhepunkt des Festes sein.

Anmeldung unter info@bildungswerk-wuppertal.de oder telefonisch unter 0202-495830.

 Weitere Informationen zum Download

Rückblick: Nacht der Mystik 2016

Marvin Dillmann (Didgeridoo) und André Enthöfer (Klarinette) bei der eindrucksvollen und energiegeladenen Eingangsimprovisation - eine einzigartige instrumentale Kombination. (Foto: Maik Grabosch)

Am Freitag, dem 9. September 2016 versammelten sich weit über 300 Menschen in der Wuppertaler Laurentiusbasilika zur zweiten "Nacht der Mystik". Sechs Musikerinnen und Musiker, die die drei großen monotheistischen Religionen repräsentieren, traten in einen eindrucksvollen musikalischen Dialog. Das Profil der je eigenen Religion trat dabei genau so in den Vordergrund wie das Bemühen, bei aller Unterschiedlichkeit der Gottesbilder der gemeinsamen Suche nach der Wahrheit Ausdruck zu verleihen.

Wie sehr gerade die Musik diesen Dialog initiieren kann, machte bereits am Anfang die intensive Improvisation des sufistischen Moslems Marvin Dillmann mit dem Didgeridoo und dem evangelischen Klarinettisten André Enthöfer deutlich. Es war ein einzigartiges Miteinander dieser beiden Instrumentalisten, unitär im Miteinander gerade dieser beiden Instrumente und voller Energie.

Murat Cakmaz aus Düsseldorf spielte die Ney, eine orientalische Flöte, die in der islamischen Mystik den Atem Gottes repräsentiert. Die jüdische Sängerin Hagit Noam und der jüdische Gitarrist Eyal Leber (beide Jerusalem) beeindruckten nicht nur mit dem Werk "O Süßer" von Heinrich Schütz, sondern auch mit ihrer Interpretation sephardischer Sabbatgesänge. Werner Kleine schließlich trug Stücke aus der gregorianischen Tradition der römisch-katholischen Kirche vor.

Von der "Nacht der Mystik 2016" wird in Kürze ein Video-Mitschnitt veröffentlicht. Über das Erscheinen informieren wir an dieser Stelle.

Nachgesehen: Dei Verbum direkt - Gott sei Dank! Ein Sündenfall

Dr. Till Magnus Steiner, der per Video aus Jerusalem zugeschaltet wird, und Dr. Werner Kleine diskutieren im "Berliner Plätzchen" über die sogenannten Mythos vom "Sündenfall" (Genesis 3), die sich bei näherem Hinsehen doch als Erzählung von der Notwendigkeit des menschlichen Mündigwerdens erweist.

Blutökumene - In Wuppertal entsteht eine arabisch-sprachige christliche Gemeinde

Die Fluchtbewegungen aus dem Nahen Osten haben vielfältige Konsequenzen. Unter den Flüchtlingen befinden sich schätzungsweise 20% Christen. Die meisten von ihnen stehen sind mit der römisch-katholischen Kirche uniert oder stehen mit ihr in Kirchengemeinschaft. Sie bringen allerdings eigene Gebetsweisen, Riten und Liturgien mit in die neue Heimat, die sie in eigenen Gottesdiensten weiter feiern möchten. 

Mit der Entstehung einer neuen christlichen Gemeinde, die sich nicht als Absonderung der Tradition gegenüber versteht, sondern gerade auf dem Boden der Tradition steht, kann man in Wuppertal etwas von den Anfängen des Christentums vor rund 2000 Jahren miterleben. Für die Katholische Kirche in Wuppertal begleitet die Katholische Citykirche Wuppertal die Gründung der Gemeinde, die voraussichtlich in St. Petrus in Wuppertal-Laaken ansässig sein wird – einem Kirchenraum, der kurz vor der Schließung stand. Wenn Gemeinden gegründet werden, wächst die Kirche. Die orientalischen Christen aus dem Nahen Osten sind in vielerlei Hinsicht ein Gewinn für Wuppertal.

Die Entstehung der Gemeinde wird durch den Weblog „Ölbaum“ (www.oelbaum.de) begleitet, der in Kürze online geht.

Katholische Angebote in der Flüchtlingshilfe

Mit der "Aktion Neue Nachbarn" engagiert sich die Katholische Kirche auch in Wuppertal intensive in der Flüchtlingshilfe. Zahlreiche Ehrenamtliche kümmern sich um die aus ihrer Heimat durch Krieg und Verfolgung Vertriebenen. Die Katholische Citykirche Wuppertal informiert in einem Flyer über die vielfältigen Hilfs- und Beratungsangebote. Der Flyer kann im Büro der Katholischen Citykirche auch in höherer Stückzahl angefordert (Tel.: 0202-42969674) oder hier als pdf-Datei heruntergeladen werden:

 Katholische Flüchtlingshilfe in Wuppertal

sprachlos - die neue Ausgabe von "Omnibus" ist erschienen.

Omnibus - "für alle" - so heißt die Zeitschrift, die die katholische Pfarreiengemeinschaft "Wupperbogen-Ost" regelmäßig veröffentlicht. Die neue und lesenswerte Ausgabe beschäftigt sich mit dem Thema Sprache oder eben auch der Sprachlosigkeit. Sie kann online als pdf-Datei heruntergeladen werden:

 Omnibus - Ausgabe 21 - "sprachlos"

Himmel und Erde lokal - Die Sendung der Kirchen bei Radio Wuppertal

Jahr der Barmherzigkeit in Wuppertal

Die Wuppertaler Barmherzigkeitskerze trägt das Logo des Jahres der Barmherzigkeit. (Foto: Werner Kleine)

Am 8. Dezember 2015 hatte Papst Franziskus in Rom das “Jahr der Barmherzigkeit” eröffnet. In der Verkündigungsbulle des Außerordentlichen Jahres der Barmherzigkeit “Misericordiae vultus” schreibt Papst Franziskus: Es gibt Augenblicke, in denen wir aufgerufen sind, in ganz besonderer Weise den Blick auf die Barmherzigkeit zu richten […].“ Die Barmherzigkeit soll gerade während des Heiligen Jahres in besonderer Weise und neu in das Bewusstsein der Menschen gerückt werden.

Auch die Katholische Kirche in Wuppertal begeht deshalb das Jahr der Barmherzigkeit. Am Mittwoch, dem 17. Februar 2016 wurde im Rahmen einer feierlichen Vesper in der Basilika St. Laurentius die Barmherzigkeitskerze gesegnet und feierlich entzündet. Sie wird im Laufe des Jahres an verschiedenen Orten in Wuppertal brennen. Die Kerze trägt das Symbol des Heiligen Jahres. Insbesondere in den sieben katholischen Seelsorgebereichen und Pfarrverbänden wird die Kerze Station machen. Dort werden dann besondere Gottesdienste zum Jahr der Barmherzigkeit gefeiert. Aber auch an anderen öffentlichen Orten oder Anlässen wird die Barmherzigkeitskerze entzündet – so etwa bei der Motorradsegnung der Katholischen Citykirche Wuppertal am 29. April 2016 auf dem Laurentiusplatz.

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logisch! Zeitung der Katholischen Citykirche Wuppertal