Das Wort zur Woche (24. September 2017 - 25. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A)

Dr. Werner Kleine
Dr. Werner Kleine, PR

Die Zukunft ist auch nur eine Fata Morgana

Liebe Leserinnen und Leser,

den Blick fest in die Zukunft gerichtet wird das vor Augen Liegende nur allzu leicht übersehen. Die Christen in Deutschland kennen das – gleich welcher Konfession sie angehören. Seit über 20 Jahren werden verheißungsvolle Zukunftsprojekte ersonnen, Zukunftswege beschritten und eine Zukunft im Heute beschworen. Keines dieser Projekte hat je zu dem Ziel geführt, das in ihnen formuliert wurde. Alle Milieu-Studien waren schneller Makulatur als man die einzelnen Milieus aufzählen konnte. Die Zeit läuft einfach so schnell dahin und die Zukunft ist immer schon so schnell Vergangenheit. Und so zerfließt die Verheißung wie tödlicher Treibsand in zahlreichen Sitzungen, Meetings und Arbeitsgruppen, die auch dann noch in der Ferne Festland suchen, obwohl das Schiff längst auf einer Untiefe aufgelaufen ist. Die Zukunft ist das Opium, mit dem man sich den Herausforderungen des Hier und Jetzt entziehen kann. Der psychedelische Rausch farbenfroher Grafiken, mit dem pastorale Strategien, Entrepreneurships und Gründerinitiativen beschworen werden, ist letztlich aber auch nur ein grauer Star, der den Blick in die Anforderungen der Gegenwart vernebelt. Die Kartoffelgrafik sozialer Milieus entpuppt sich so letztendlich auch nur als pastorale Fata Morgana.

Da ist kein Wechsel des Denkens erkennbar, kein Paradigmenwechsel, kein alter Wein in neuen Schläuchen. Die eingetretenen Pfade verlässt man nicht. Sie sind zu breit und vertraut. Selbst die progressiven Pastoralplaner folgen einer asphaltierten Tradition, wenn sie die Gemeinde zum Vollzug der Kirche erheben. Darin sind sie sich mit dem authentisch-autoritären Vertretern einig.

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Streitgespräch: katholisch oder evangelisch?

Der reformierte Pfarrer Dr. Jochen Denker und der katholische Pastoralreferent Dr. Werner Kleine streiten miteinander.

Das Reformationsjubiläum findet derzeit ein großes mediales Interesse. Nach 500 Jahren ergibt sich allerdings die Frage, ob die Unterscheidung „evangelisch“ oder „katholisch“ nicht seit langem überholt bzw. antiquiert ist. Müssten sich die beiden großen Konfessionen nicht längst zugunsten der Menschen und angesichts der großen Herausforderungen unserer Zeit auf die eine „christliche Kirche“ geeinigt haben? Bedeutet die Betonung des Unterschieds nicht ein Festhalten an alten Machtstrukturen und Privilegien? Erneut werden „exponierte Vertreter“ der Wuppertaler Kirchen über den Sinn der Unterscheidung von „katholisch“ und „evangelisch“ heute diskutieren und das jeweils Eigene streitbar vertreten. Kurzweilig, spannend und für Normalsterbliche verständlich.

Dr. Jochen Denker (stellvertretender Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Wuppertal) und Dr. Werner Kleine (Katholische Citykirche Wuppertal) für die Katholische Kirche.

Nachfrage und Moderation: Christiane Rüffer, Radio Wuppertal.

Am 26. September 2017 ausgehend von der Frage: Warum wird heute eine "Ehe für alle" nicht einfach „abgesegnet“? Unterschiede bei ethischen Fragestellungen.

Beginn um 19.30 Uhr in der Citykirche Elberfeld (Kirchplatz, Wuppertal-Elberfeld).

Eine Veranstaltung der Evangelischen Citykirche Elberfeld und der Katholischen Citykirche Wuppertal.
Der Eintritt ist frei.

Platzreden! • 27.9.2017 • 12 Uhr • Berliner Platz

Diskussion erwünscht! - Dr. Werner Kleine stellte sich bei der ersten Platzrede auch den Reaktionen der Passanten. (Foto: Christoph Schönbach)

Von Beginn an ereignete sich die Verkündigung der frohen Botschaft in der Öffentlichkeit. Die situative Rahmenbedingung Bergpredigt oder die Feldrede Jesu, die im Matthäus- bzw. Lukasevangelium einen wesentlichen Teil der Verkündigung Jesu überliefern belegen dies ebenso wie die Pfingstrede des Petrus oder die Rede des Paulus auf dem Athener Areopag in der Apostelgeschichte. Dabei lässt schon die biblische Tradition eine enge Verbindung der Verkündigung der frohen Botschaft mit dem aktuellen Alltag der Zuhörerinnen und Zuhörer erkennen. 

Die Katholische Citykirche Wuppertal nimmt diese biblische Tradition mit einem neuen Projekt, den „Platzreden“ wieder auf. Pastoralreferent Dr. Werner Kleine wird am Mittwoch, dem 27. September 2017 um 12 Uhr die nächste Platzrede auf dem Berliner Platz in Wuppertal-Oberbarmen halten. Dabei wird er ebenso auf theologische wie auf tagesaktuelle und lokalrelevante Inhalte eingehen. Der konstruktive Zwischenruf seitens des Publikums ist ausdrücklich erwünscht. 

Die Platzreden verstehen sich als ernsthafte Unterhaltung an einem besonderen öffentlichen Ort. Gerade der Berliner Platz, der jüngst als „gefährlicher Ort“ eingestuft wurde, wurde zum Auftakt gewählt. Wo sonst in der Stadt könnte die biblische Zusage des „Fürchtet euch nicht“ deutlicher zur Sprache kommen.

Die Platzreden werden in Kooperation mit dem „Berliner Plätzchen“, einer Einrichtung der kath. Pfarrgemeinde St. Johann Baptist gegenüber des Berliner Platzes, veranstaltet. Die Reihe wird im Sommerhalbjahr jeweils am letzten Mittwoch eines Monats fortgesetzt.

Katholische Citykirche vor Ort

Kath. Citykirche auf der Alten Freiheit (Foto: W. Kleine)

Am Mittwoch, dem 27. September 2017 ist die Katholische Citykirche vor Ort. Entsprechendes Wetter vorausgesetzt wird der Stand der Katholischen Citykirche Wuppertal voraussichtlich in der Zeit von 12.00-14.00 Uhr auf dem Von-der-Heydt-Platz in Wuppertal-Elberfeld stehen.

Gott, der Vater - Allmächtig ohmächtig • Glaubensinformation in Wuppertal

Im Rahmen der Reihe „Glaubensinformation“ der Katholischen Citykirche Wuppertal spricht Pastoralreferent Dr. Werner Kleine am Mittwoch, dem 27. September 2017 um 19.00 Uhr über das Thema „Gott, der Vater – Allmächtig ohnmächtig“.

Christen glauben an die Dreifaltigkeit Gottes: Der eine Gott ist Vater, Sohn und Heiliger Geist. Der Vater ist der Schöpfer. Dabei löst in der Diskussion nicht nur der Vater-Begriff immer wieder Nachfragen aus. Auch der Glaube an Gott als Schöpfer führt zu weiteren theologischen Fragen – etwa nach dem Ursprung des Bösen.

 

Der Abend stellt sich diesen Fragen und gibt auf der Grundlage der biblischen Botschaft Antworten. Dabei steht sowohl die Entstehung der Vateranrede eine wichtige Rolle wie auch die Frage nach der Herkunft des Bösen. Es wird deutlich werden, dass der christliche Gott nur in paradoxer Form gedacht werden. Nur dann, wenn Gott auch ohnmächtig sein kann, ist er wirklich allmächtig. Und das hat Konsequenzen für das Christsein selbst.

Voraussichtlich wird die Veranstaltung per Facebook-Livestream in der Facebookseite der Katholischen Citykirche Wuppertal übertragen. Die Seite ist unter www.kck42.de/facebook öffentlich zugänglich.

Weitere Informationen zur Reihe "Glaubensinformation"

Dem Hl. Judas Thaddäus zur Ehre • Wallfahrt zum Patron der Hoffnungslosen am 28.9.2017

Der Hl. Judas Thaddäus wird an jedem 28. eines Monats in St. Marien in Wuppertal-Elberfeld geehrt.

Der Hl. Judas Thaddäus gehört zu den fast vergessenen Aposteln. Er ist der Patron der Hoffnungslosen und Vergessenen. Sein Gedenktag ist der 28. Oktober.

Ihm zu Ehren versammeln sich schon seit langem in Mexiko-Stadt viele, die am Rande der Gesellschaft stehen oder hoffnunglos sind, an jedem 28. eines Monats, um ihn als starken Fürsprecher anzurufen. Zusammen mit dem Sozialdienst kath. Frauen (SkF) e.V. Wuppertal, dem Caritasverband Wuppertal/Solingen, der Notfallseelsorge Wuppertal und der Seelsorge für Obdachlose, Prostituierte und Drogenabhänge lädt die Katholische Citykirche Wuppertal alle, die hoffnungslos sind oder am Rand der Gesellschaft stehen an jedem 28. Tag eines Monats nach St. Marien in Wuppertal-Elberfeld (Wortmannstr./Ecke Hardtstr.) von 12-14 Uhr ein, um den Hl. Judas Thaddäus um Beistand und Fürsprache zu bitten. Neben einem kurzen Gottesdienst and der Judas-Thaddhäus-Statue (13 Uhr) gibt es auch Gelegenheit, bei einem Mittagessen ins Gespräch zu kommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Jede und jeder ist willkommen!

Die nächste Wallfahrt findet am Donnerstag, dem 29. September 2017 von 12-14 Uhr in St. Marien (Wortmannstr. 2 in Wuppertal-Elberfeld) statt. Um 13 Uhr wird bei der Judas-Thaddäus-Statue in der Marienkirche eine Kurzandacht gehalten.

Das Projekt wird von der Metzgerei Kaufmann unterstützt.

Trauergottesdienst für Sternenkinder

Zweimal im Jahr organisieren die Landesfrauenklinik, das Bethesda Krankenhaus und die Rot-Kreuz-Schwestern gemeinsam eine Bestattung verstorben geborener Kinder. n einer würdevollen Zeremonie ist dann Gelegenheit für Eltern und Geschwister Abschied zu nehmen.  Der Gottesdienst für die verstorbenen Babys findet am Freitag, dem 29. September 2017 um 13 Uhr auf dem Friedhof an der Schützenstraße statt.

Dialog für Kirchenkritiker und Zweifler • 28.9.2017

Die KGI-Fides-Stelle Wuppertal lädt am Donnerstag, dem 28. September 2017 um 14.30 Uhr wieder zum Dialog für Kirchenkritiker und Zweifler in das Katholische Stadthaus (Laurentiusstr. 7 in Wuppertal-Elberfeld, 1. Etage) ein.

ansprechBAR - die offene Sprechstunde der Katholischen Citykirche Wuppertal • 4.10.2017 • Kaffee Engel

Die nächste offene Sprechstunde der Katholischen Citykirche Wuppertal findet am Mittwoch, dem 6. September 2017, von 13.00-14.00 Uhr Uhr im Kaffee Engel (Friedrich-Ebert-Str. 13 in Wuppertal-Elberfeld) statt. Als Mitarbeiter der Katholischen Citykirche Wuppertal steht dann Katharina Nowak von der Katholischen Citykirche Wuppertal zum Gespräch über Gott und die Welt, aber auch für kritische Fragen zur Verfügung.

Mystagogische Kirchenführungen in Wuppertal

Mystagogische Kirchenführung in Wuppertal (Foto: Christoph Schönbach)

Die nächste Kirchenführung der besonderen Art (mystagogische Kirchenführung) findet am Donnerstag, dem 5. Oktober 2017 um 19.00 Uhr in St. Laurentius (am Laurentiusplatz, Wuppertal-Elberfeld) statt.

Im Unterschied zu herkömmlichen Kirchenführungen, die eher kunst- oder architekturgeschichtlich orientiert sind, möchte die mystagogische Kirchenführung den Kirchenraum als Kultraum erschließen. Kirchen sind nicht bloß Versammlungsstätten, sie sind auch Stein gewordene Glaubenszeugnisse ihrer Zeit. Das Entdecken dieser spirituellen und mystischen Dimension des Raumes und seiner „kultischen Funktion“ steht im Mittelpunkt der mystagogischen Kirchenführung. Dabei werden vor allem zentrale Orte der katholischen Liturgie (Eingang, Taufbecken, Ambo, Altar, Tabernakel) aufgesucht und und in ihrer rituellen Bedeutung erschlossen. Die mystagogische Kirchenführung wird dabei selbst gewissermaßen zu einer Liturgie. Zur mystagogischen Kirchenführung gehören daher auch kleine, von den Teilnehmern selbst vollzogene Riten wie etwa eine Weihrauchspende oder das Schmecken von Manna.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Kirchenführung dauert etwa 60 Minuten.

Weitere Informationen unter www.mystagogische-kirchenfuehrung.de.

Tag der offenen Tür • Erzb. Tagesschule Dönberg

Neue Kurse für erwachsene Firm- und Taufbewerber

KGI Fides-Stelle Wuppertal

Die KGI Fides-Stelle Wuppertal (kath. Wiedereintrittsstelle) bereitet unter anderem Erwachsene, die getauft oder gefirmt werden möchten, auf den Empfang dieser Sakramente vor.

Der nächste Firmkurs für Erwachsene beginnt am Mittwoch, dem 18. Oktober 2017 um 19.00 Uhr im Kath. Stadthaus (Laurentiusstr. 7 in Wuppertal-Elberfeld, 1. Etage). Weitere Termine finden Sie hier. Die Erwachsenenfirmung für das gesamte Erzbistum Köln findet in diesem Jahr am Freitag, dem 15. Dezember 2017 um 18 Uhr im St. Laurentius in Wuppertal statt.

Erwachsene, die an der Firmvorbereitung interessiert sind, können sich ab sofort bei Pastoralreferent Dr. Werner Kleine (KGI Fides-Stelle Wuppertal – Tel.: 0202-42969674 – Mail: werner.kleine@kgi-wuppertal.de) melden. 

Auch Erwachsene, die getauft werden möchten, erhalten unter der genannten Adresse weitere Informationen.

Weitere Informationen unter www.kgi-wuppertal.de.

Bibelarbeit im Roncallizentrum

Die interkonfessionelle Bibelarbeit im Roncalli-Zentrum hat schon eine lange Tradition. In den Jahren 2017 und 2018 wird das lukanische Doppelwerk (Lukasevangelium und Apostelgeschichte) im Mittelpunkt der vierwöchentlich stattfindenden Treffen im Roncallizentrum der Elberfelder Herz-Jesu-Pfarrei (Am Deckershäuschen 94, Wuppertal-Uellendahl) stehen. Alle Termine und weitere Informationen sind einem Flyer zu entnehmen, der hier als pdf-Datei heruntergeladen werden kann:

 Flyer "Bibelarbeit im Roncallizentrum"

Tiersegnung auf dem Laurentiusplatz • 4. Oktober 2017 (Hl. Franz von Asssisi)

Radwallfahrt zur Madonna del Ghisallo (14.10.2017) • Segensfeier für Fahrradfahrer in St. Ludger

Die Madonna del Ghisallo in St. Ludger (Foto: Christoph Schönbach).

Gemeinsam mit dem Erzbistum Köln und der katholischen Kirchengemeinden St. Nikolaus in Wipperfürth lädt die Katholische Citykirche Wuppertal zu einer Radwallfahrt ein. Ziel ist die Madonna del Ghisallo in St. Ludger in Wuppertal-Vohwinkel.

Bereits im vergangenen Jahr hat die Katholische Citykirche Wuppertal in St. Ludger anlässlich des Gedenktages der Madonna del Ghisallo - der Schutzpatronin der Radfahrer - einen Fahrradgottesdienst in St. Ludger gefeiert. Dort befindet sich nicht nur eine Ikone der Madonna del Ghisallo; in St. Ludger treffen auch die Wuppertaler Nordbahntrasse und die Solinger Korkenziehertrasse aufeinander. Aus diesem Grund arbeitet die Katholische Citykirche Wuppertal gemeinsam mit der kath. Kirchengemeinde St. Mariä Empfängnis/St. Ludger daran, St. Ludger als Radwegekirche zu etablieren. Radwegkirchen sind Orte an Radwegen, die Radfahrerinnen und -fahrern Gelegenheit zur Einkehr bieten.

Einen ähnlichen Ansatz verfolgt auch die katholische Kirchengemeinde in Wipperfürth. Dort gibt ist in Wipperfürth-Egen die Kirche zur Unbefleckten Empfängnis, die ebenfalls als Radwegekirche eingerichtet werden soll. Damit gibt es im Erzbistum Köln bereits zwei Kirchen an Radwegen - Grund genug, auf die Idee eines Radwegekirchennetzes aufmerksam zu machen, das in ähnlicher Weise schon in der Evangelichen Kirche in Deutschland existiert.

Um die Idee zu verbreiten und weitere Interessenten für ein Radwegekirchennetz zu finden, wird am Samstag, dem 14. Oktober 2017 eine Radwallfahrt von der Kirche zur Unbefleckten Empfängnis in Wipperfürth-Egen nach St. Ludger in Wuppertal-Vohwinkel stattfinden. Die Radwallfahrt ist eine Kooperation der Katholischen Kirchengemeinden St. Nikolaus in Wipperfürth, des Erzbistums Köln (pfarr-rad.de) und der Katholischen Citykirche Wuppertal. Alle weiteren Informationen zur Organisation und Anmeldung (bis 24.9.2017) für die Radwallfahrt finden Sie hier:

 Informationen und Anmeldung zur Radwallfahrt von Egen nach Vohwinkel

Ziel der Radwallfahrt ist die Madonna del Ghisallo in St. Ludger. Dort findet am Samstag nach dem eigentlichen Gedenktag (13.10) um 17 Uhr ein Fahrradgottesdiesnt zu Ehren der Schutzpatronin der Radfahrer mit Segnung statt. Zu dem Gottesdienst sind auch die Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer eingeladen und willkommen, die nicht an der Wallfahrt von Egen nach Vohwinkel teilnehmen.

Der Fahrradgottesdienst bei der Madonna del Ghisallo findet am Samstag, dem 14. Oktober 2017 um 17 Uhr in St. Ludger (Ludgerweg 11 in Wuppertal-Vohwinkel) statt.

Weitere Informationen zur Madonna del Ghisallo

Solidarität

oder: mit Gefühlen kann man keine Politik machen, mit Haltungen schon

Solidarität ist der Kitt, der die Gesellschaft zusammenhält. Die scheinbare Zufriedenheit vieler Bürgerinnen und Bürger kann sich schnell als Trug entlarven, wenn die Ränder der Gesellschaft aus dem Blick geraten. Soziale Gerechtigkeit ist deshalb mehr als ein Slogan im Wahlkampf. Soziale Gerechtigkeit ist ein Grundfundament für die Stabilität der Gesellschaft.

Zum Beitrag von Dr. Werner Kleine

Zur Soundcloud-Playlist mit allen Dei-Verbum-Beiträgen

Nachgehört: Die 4. Platzrede auf dem Berliner Platz

Dr. Werner Kleine bei der 4. Platzrede auf dem Berliner Platz (Foto: Christoph Schönbach)

Am Mittwoch, dem 30. August 2017 hielt Pastoralreferent Dr. Werner Kleine um Punkt 12 Uhr die dritte Platzrede auf dem Berliner Platz in Wuppertal-Oberbarmen. Diesmal ging es zwischen Angelus und Seewetterbericht unter anderem um den Wert der Kindheit.

Hören Sie hier die vierten Platzrede:

Die nächste Platzrede gibt es am Mittwoch, dem 27. September 2017 um 12 Uhr auf dem Berliner Platz in Wuppertal-Oberbarmen.

Fotostrecke zur 4. Platzrede (flickr.com)

logisch - Ausgabe 18 ist erschienen

Die 18. Ausgabe (Mai 2017) von logisch! - der Zeitung der Katholischen Citykirche Wuppertal ist erschienen. Sie liegt an vielen öffentlichen Stellen und in den katholischen Kirchen in Wuppertal zur kostenlosen Mitnahme aus. Einzelexemplare können per Mail angefordert werden. Online können Sie logisch auch hier lesen:

125 Jahre St. Clemens (Solingen-Mitte)

St. Clemens in Solingen (Foto: Steinebach)

St. Clemens, die zentrale Kirche der Wuppertaler Nachbarstadt Solingen, feiert das 125. Jubiläum. Aus diesem Anlass lädt die dortige Gemeinde zu den "Clemenstagen" ein. Sie beginnen am 24. September 2017 mit dem Pfarrfest und enden am 26. November 2017 mit einem Festhochamt zum Patrozinium. Das ganze Programm kann hier eingesehen werden:

 125 Jahre St. Clemens (Solingen-Mitte) - Programm zu den Clemenstagen

Nachgesehen: Von Quastenfassern und Wasserläufern - Zeichen und Wunder im Neuen Testament • Glaubensinformation in Wuppertal

Am Mittwoch, dem 12. Juli 2017 sprach Dr. Werner Kleine in der letzten „Glaubensinformation in Wuppertal“ vor den Sommerferien über das Thema „Von Quastenfassern und Wasserläufern - Zeichen und Wunder im Neuen Testament“.

Goethes Faust zitierend werden Wunder oft als des Glaubens liebstes Kind dargestellt. Im Wunder soll sicher werden, was sonst nur geglaubt werden kann. Die Außergewöhnlichkeit und Unerklärbarkeit eines Wunders wird dann als Beweis für göttliches Wirken gewertet. Tatsächlich aber wird schon im Neuen Testament eine eher wunderkritische Tendenz sichtbar. Wunder erscheinen als ambivalente Ereignisse, die nicht zwingend zum Glauben führen, sondern mitunter sogar Protest und Ablehnung hervorrufen.

Tatsächlich zeigt sich unter der Oberfläche der neutestamentlichen Wundererzählung eine viel tiefere Dimension, die mit dem Alltag der Menschen und ihren Beziehungen in Verbindung steht. Wer sich über das vermeintliche Wunder hinaus auf diese Dimension einlässt, erkennt eine Dynamik des Erzählten, die für das Leben viel relevanter als das Warten auf ein Wunder ist. In diesem Sinn sind tatsächlich Wunder möglich.

Wir präsentieren hier den Mitschnitt der Facebook-Live-Übertragung.

Weitere Informationen zur Reihe "Glaubensinformation"

Dei Verbum - jetzt auch als Podcast bei iTunes

Die Audiodateien des biblischen Weblogs der Katholischen Citykirche Wuppertal "Dei Verbum" gibt es jetzt auch als Podcast bei iTunes. Jeden Dienstag veröffentlichen der Alttestamentler Dr. Till Magnus Steiner und der Neutestamentler Dr. Werner Kleine unter www.dei-verbum.de aktuelle Beitrag, die zeigen, dass die Bibel auch heute noch relevant ist. Die Beiträge gibt es eben jetzt auch als Audio zum Anhören bei iTunes und können dort abonniert werden:

Zum iTunes-Podcast "Dei Verbum"

Gedankengänge

Katholische Angebote in der Flüchtlingshilfe

Mit der "Aktion Neue Nachbarn" engagiert sich die Katholische Kirche auch in Wuppertal intensive in der Flüchtlingshilfe. Zahlreiche Ehrenamtliche kümmern sich um die aus ihrer Heimat durch Krieg und Verfolgung Vertriebenen. Die Katholische Citykirche Wuppertal informiert in einem Flyer über die vielfältigen Hilfs- und Beratungsangebote. Der Flyer kann im Büro der Katholischen Citykirche auch in höherer Stückzahl angefordert (Tel.: 0202-42969674) oder hier als pdf-Datei heruntergeladen werden:

 Katholische Flüchtlingshilfe in Wuppertal

Behindertengerechte Einrichtungen in den katholischen Kirchen in Wuppertal

Vielfach wurden wir nach einer Übersicht über behindertengerechte Einrichtungen in den katholischen Kirchen Wuppertals gefragt. Wir freuen uns, eine solche Übersicht veröffentlichen zu können. Die Übersicht enthält Angaben über Induktionsschleifen für Schwerhörige oder Hörgeschädigte sowie die Möglichkeit barrierefreier Zugänge und deren Erreichbarkeit. Die Übersicht kann als pdf-Datei heruntergeladen werden und wird regelmäßig aktualisiert.

 Übersicht über die behindertengerechten Einrichtungen katholischer Kirchen in Wuppertal

Kirche im Radio

Die katholische und evangelische Kirche in Wuppertal gestaltet seit dem 2. Oktober 2011 jeweils am 1. Sonntag im Monat zwischen 8.00 und 9.00 Uhr das Sendeformat "Himmel und Erde lokal". Die nächste Sendung wird am Sonntag, dem 1. Oktober 2017 über die in Wuppertal empfangbare Frequenz von Radio Wuppertal (UKW 107,4 MHz - Kabel 105,55 MHz) ausgestrahlt.

Wer die Ausstrahlung der Sendung verpasst hat, kann sich die Beiträge der Sendung wenige Tage später auf der im Soundcloud-Account der Katholischen Citykirche Wuppertal (oder hier auf der Homepage) noch einmal anhören.

Neben der "großen" Kirchensendung im lokalen Radio werden außerdem jeden Sonntag die kirchlichen Regionalnachrichten um 8.30 Uhr gesendet - wie immer mit akutellen Informationen und Nachrichten aus der evangelischen und katholischen Kirche in Wuppertal.

Homepage von "Himmel und Erde lokal"

Webcam der Katholischen Citykirche Wuppertal - Blick auf die Basilika St. Laurentius am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld

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logisch! Zeitung der Katholischen Citykirche Wuppertal